Das Recht der Kinder die Eltern zu schlagen

Einleitung

Das Halten von Domestiken ist heute nicht mehr üblich. Die Frage, wie man am besten Diener erzieht, hat ihre Brisanz verloren. Welche die beste Ausbildung für einen Küchenschlingel, ein Dienstmädchen und einen Stallburschen ist, bereitet kaum mehr Kopfzerbrechen. Dem 18. Jahrhundert sind solche Überlegungen geläufiger. Ein Bericht aus dem Haushalt der Comtesse d’Esclots illustriert sehr schön, wie fortschrittliche Begriffe von Erziehung anhand von Beispielen aussehen konnten. Stets, wenn eine Hinrichtung auf der Place de Grève angesetzt war, trommelte sie ihre Belegschaft zusammen, befahl allen, sich fein herauszuputzen, und sagte: Hopp, es ist Zeit für die Schule!(1)
Was für Nutzen lässt sich für die Belegschaft aus einer Exekution ziehen? Was lernten die Hausangestellten beim Anblick eines Gehängten? Ihnen wurden die Folgen begreiflich gemacht, was es bedeutete, ein verkommener Charakter zu sein. Sie bekamen vor Augen geführt, welches Schicksal jenen bevorstand, die die Ordnung verletzten, gegen das Recht auf Eigentum verstießen und Autoritäten missachteten.
Im 18. Jahrhundert gesellten sich zum tradierten Umgang mit Untergebenen neue Arten der Ausbildung. Die Aufklärung war nicht abgeneigt, Dienstboten etwas lernen zu lassen, um aus ihnen mündige Menschen zu machen. Fatalerweise bewirkte das aber Nachteile, die ein Gegner der Aufklärung anschaulich darstellte: Ein Philosoph sucht einen Diener, und zwei Leute bewerben sich. Der eine war zuvor bei Herrn de V. (Voltaire) angestellt und hat dort jeden Tag die Belehrungen des Hausherrn empfangen. Er hat gelernt, es gäbe keine Religion und das Christentum bestünde ausschließlich aus Hochstaplern und Gaunern. Seither glaubt er an nichts mehr. Der andere Diener stellt sich bei der Befragung als ein guter und gläubiger Christ heraus. Selbstverständlich entscheidet sich der Philosoph zwischen den beiden Dienern für Letzteren.
Warum, fragt der Verfasser des Gleichnisses in Folge, sollte jemand so selbstzerstörerisch sein und gegen die Religion predigen? Sie ist es doch, die den König menschlich, den Untergebenen gehorsam, den Beamten rechtschaffen, den Hausherrn mild, den Diener treu, den Ehemann tugendhaft, die Frau keusch und das Kind folgsam macht!(2) Er bestimmt damit den Nutzen des Christentums, die Revolution der Lakaien zu verhindern. Hingegen bringt es Unglück, sich einen Freigeist ins Haus zu holen: Das Unterste wird zuoberst gekehrt, es werden Zwist und Zwietracht gesät, Dienstfertigkeit und Gefügigkeit geraten zu Fremdwörtern. Handelt es sich dabei um eine bösartige Diffamierung oder brachte die aufgeklärte Bildung wirklich das Ende der Klasse der Diener mit sich? Wie konnte die Aufklärung auf die Vorwürfe reagieren? Gibt es eine Möglichkeit, Bildung so zu gestalten, dass die Ordnung erhalten bleibt? Stimmt die Einschätzung vieler zeitgenössischer Opponenten, unter dem Deckmantel der neuen Philosophie verbärgen sich ausgefuchste Gauner, die die Religion abschaffen und den Staat umstürzen wollen? Wie es keine Ursache ohne Wirkung gibt, gibt es keinen Herrn wenn die Diener fehlen, keinen König wo die Untertanen abgehen, keinen Vater ohne Kinder, sagt Voltaire, der Gottseibeiuns der Aufklärungsgegner, und gibt selbst zu: Ihm wäre es nur zu recht, wenn sein Schneider, sein Anwalt und seine Frau gläubig wären, nur so könne er sicher sein, weniger oft bestohlen, hintergangen und betrogen zu werden.(3) Er sagt damit implizit, dass die Aufklärung ein schwieriges Verhältnis zu Verbrechen, Gewalt und Diebstahl einnimmt. Dass das Einfachste wäre, den status quo zu halten.
In Deutschland beschwert sich kurz vor 1789 ein Dorfpfarrer in einer kleinen Schrift, die Knechte und Mägde des Orts würden nachts in seinen Garten steigen und Obst stibitzen. Früher, bevor sie in die Schule gegangen sind, sei das nicht vorgekommen, weil sie sich vor den Gespenstern im Garten fürchteten. Der Pädagoge erklärt: Der Pfarrer dürfe die Sicherheit nicht auf dem Glauben an Spuk aufbauen, sondern müsse die Schäfchen das Recht auf Eigentum lehren.(4)
Bedarf es jedoch einer neuen Lehre, eines neuen Inhalts, damit die Köchin die verzogenen Blagen des Hauses und nicht ihren Liebhaber füttert, und der Gehilfe nicht den Laden übernimmt, so wird der Beispielwirkung der zum Tod Verurteilten noch eine neue Lektion hinzugedichtet. Man könne all diese Kriminellen befragen, gibt sich der Aufklärer d’Alembert sicher, jeder von ihnen werde erklären, er habe seine Kinder nicht lieb gehabt. Eine seltsame Volte, die auf diese Weise die Erziehung der Dienerschaft mit der Liebe der Eltern fürs Kind verbindet. Warum sollte ein Faktotum seine Kinder lieben, erwartet doch keiner, dass es seinen Herrn liebt, solange es nur seine Pflichten pünktlich und genau erledigt?!
Man musste nicht wie Rousseau unter Verfolgungswahn leiden, um dieser Lehre einen allgemeineren Anspruch zuzugestehen: Wer Kinder nicht liebte, war ein Verbrecher!(5) —— Selbst wenn diese Ansicht nicht überall Zustimmung gefunden hätte, ihre Stoßrichtung war anerkannt. Was machte es so bedeutend, dass die Kinder geliebt wurden? —— Die Angst: Auf ähnliche Weise, wie die Furcht der Comtesse darin bestand, ihr Besteck könnte gestohlen werden und sie deswegen dem Aufstand der Dienerschaft vorbeugen wollte, sollten die Diener gebunden werden, indem sie ihre Kinder zu ihrer neuen Religion erklärten. Das hatte einen umgekehrten Effekt als Auslöser.Wie sich der Hausherr der Treue seines Dieners versicherte, indem er ihn gut behandelte, unternahmen es die Eltern, sich die Unterordnung der Kinder sichern, indem sie diese liebten, damit sie sich von diesen geliebt wissen konnten.
Die Frage kann also lauten: Was muss ich tun, damit aus dem Angestellten kein Dieb und aus dem Kind kein Aufständischer gegen die Eltern wird? —— Oder, und das ist die Frage dieser Arbeit: trägt die Aufklärung den Aufstand der Kinder in die Familien, wie sie die Tendenz hatte, das Verbrechen unter den Dienstboten geläufig zu machen?
Im 18. Jahrhundert werden Kinder kaum ihre Eltern geschlagen haben. Es gab jedoch die Phantasie davon, dass sie es tun könnten, und diese war so schrecklich, dass sie sprachlicher Umsetzungen nicht bedurfte. Es blieb bei einer Ahnung einer solchen gesellschaftlichen Verkommenheit. Nichts beweist vermutlich besser, dass es eine Angst vor den Kindern gab, als die Erfindung der Pädagogik als wissenschaftliche Methode. Es wurde darum gestritten, welchen Nutzen die Kinder hätten, ob sie für den Dienst an der Gesellschaft geformt oder ob sie zu dem werden sollten, was ihrem ‚Naturell‘ entspräche. Die Art, wie man im Unklaren war, wozu man das Kind erziehen sollte, die Großzügigkeit, mit der man dem Kind Entwicklungsmöglichkeiten zugestand, verdeutlichen, wie sehr alle akzeptiert hatten, es bedürfe einer Erziehung und es bräuchte die Pädagogik, um diese zu verwirklichen.
Das Projekt der Aufklärung sieht vor, sich von seinen Bindungen zu befreien, damit man sich der Zwänge und Notwendigkeiten bewusst werden kann, in die man sich gestellt sieht. Staatliche und kirchliche Autoritäten werden hinterfragt, andere Gesellschaftsordnungen skizziert. Jeder entwirft sich selbst eine Ordnung der Welt, vermisst, klassifiziert, quantifiziert, wägt ab und gewichtet. Entlang der unzähligen Weltbilder entsteht ein neuer Mensch, dem die Worte fehlen für das, was seine Welt von den anderen unterscheidet. Es wird erst ein Subjekt geboren, das sich an seinen Gefühlen orientiert und in seinem Körper eingeschlossen ist.
Kinder mussten so doppelt gebunden werden: an die Autorität des Wissens und an die Eltern, denen man keine Schande bereiten wollte. Ihr Verstand durfte sich entwickeln, sie durften hinterfragen und ihre eigene Welt aufbauen, weil ihre Gefühle vergeben waren. Andere Formen der Vielheit wurden mit der Erfindung der bürgerlichen Liebe gestrichen. Jeder Mensch liebte, war eine Maschine, die nicht anders konnte. Falls doch, so hatte man es mit einem Kriminellen zu tun, der früher oder später auf dem Schafott landen würde.
Vielleicht ist es eine einfache Geschichte, die im 17. Jahrhunder beginnt. Die väterliche Macht hat gleichauf mit der Entwicklung des Absolutismus einen neuen Höhepunkt erreicht. Kinder sind Eigentum des Vaters, des väterlichen Haushalts. Ihre Unabhängigkeit erringen sie entweder nie, im Alter von sechzig oder wenn sie selbst Vater geworden sind.(6) Die Zunahme dieser Machtfülle trägt in sich den Keim ihres Endes. In politischen und religiösen Bereichen wird die Aufklärung den Kampf mit der Macht mehr oder minder offen aufnehmen, Könige absetzen oder köpfen, die Jesuiten verbieten und Klöster aufheben. Der innerfamiläre Widerstand wird hingegen anders geführt werden. Die elterliche Macht transformiert sich in vielen Bereichen: Mit neuen Vorstellungen von Liebe wird der traditionelle Ehebegriff aufgebrochen, eine Lustgemeinschaft tritt an die Stelle einer Zweckgemeinschaft. Das verändert die Frage nach der Möglichkeit von Scheidung, da Zusammenleben eine innere Disposition voraussetzt. Um diese Lockerung des Gesellschaftsgefüges aufzufangen, wird die Position der Kinder verstärkt. Die Aufgabe der Eltern wird naturalisiert, sie leitet sich von den Kindern her. Sie sind für den Erhalt der Kleinen da. Als Belohnung für diese dem Nachwuchs gegenüber erbrachten Leistungen wird das vierte Gebot umgeschrieben. Kinder müssen Vater und Mutter nicht mehr ehren, sondern lieben.
Dieser zweifache Einsatz von Liebe, zwischen zwei Erwachsenen und zwischen Erwachsenem und Kind, verleiht den Menschen einen irrationalen Selbstwert, sie erleben sich als triebgesteuert und von natürlichen Gegebenheiten abhängig, die stärker sind als sie selbst. Es ist in der Natur des Kindes, seine Eltern zu lieben, so wie die Mutter natürlich die Frucht ihres Schoßes liebt. Sie lieben aus Natur und nicht, weil es einleuchtend wäre. Die familiäre Ordnung entzieht sich immer mehr rationalen Erklärungen. In dieser Situation tritt der Lehrer als Nutznießer der Situation auf.War er vormals Angestellter des Vaters und dessen verlängerte Hand, ist er nunmehr jenes Element, das die instinkthafte Liebe der Eltern ausgleicht. Eltern mögen ihr Kind lieben, die Pädagogik —— die Wissenschaft, wie man ein Kind nach allen Regeln der Kunst dahin bringt, zu dem zu werden, was man für es vorgesehen hat —— besitzen sie nicht. Lehrer und Eltern ergänzen sich so in ihrer doppelten Beziehung zum Kind. Die Konstellation, die indes völlig ausgespart wird, ist die Erziehung der Kinder im Rudel und in der Horde unabhängig von Eltern und Lehrern: Das wird von beiden dadurch entmündigten Parteien gleichermaßen verdammt und blockiert.
Als Antwort auf die Machtfülle des Königs und der Religion tritt die Aufklärung auf, um konsequent die Begründungen der Macht durch alternative Erklärungen zu ruinieren. Sie hat es sich vorgenommen, mündige Menschen hervorzubringen, solche, die sich nur vom eigenen Urteil beeindrucken lassen. Solche, die ihre Bindungen in der Welt erkennen und wählen. Müsste sich ein aufgeklärtes Kind nicht mit der gleichen Vehemenz, mit der es gegen Dogmen und gegen das opponiert, was immer schon so war, auch gegen die irrationale Liebe stellen? Müsste es nicht seinen Körper behaupten, wo immer Eltern übergriffig werden?Muss das rationale Kind den Eltern nicht für die emotionale Erziehung Vorhaltungen machen? Müsste es nicht dem Pädagogen trauen und die Eltern schlagen? —— Könnte es sich dabei um den Punkt handeln, in dem die Aufklärung sich aus Feigheit und Angst selbst verraten hat? Weil sie diese Konsequenz nicht zog, um nicht vom Umsturz der Gesellschaft und der Generationen selbst überrannt zu werden? Sind Instinkt und die Liebe Bereiche gewesen, die den Menschen haben unachtsam werden lassen? Hat die Aufklärung selbst die Revolutionen im Liebesleben verhindert, indem sie die unnatürlichen Ordnungen der Tyrannei und des Papsttums zerstört, hingegen im menschlichen Umgang nur eine Welt der graduellen Abstufungen zugelassen hat, in der nur maßvolle Veränderungen erlaubt sind?
Aber es gehört sich nicht, das Pferd von hinten aufzuzäumen, und so ist dies nicht die Geschichte dieser Arbeit, sondern ein mögliches Ende, zu dem man kommen könnte . . . wenn —— ja wenn! Es werden verschiedenste Fäden gesponnen, divergierende Möglichkeiten in Betracht gezogen, um eine einfache Geschichte darzubieten. In einem Roman von 1765 wird eine Behauptung aufgestellt, die Gewalt gegen Eltern lasse sich mit den besten Autoren belegen. Die Nachforschungen ergeben, es handelt sich um ein Missverständnis, das seinen Ursprung 1748 nimmt. Damit wäre die Sache erledigt, wenn sich nicht in der Zwischenzeit viele neue Fragen aufgetan hätten, denen letztlich diese Arbeit ihren Aufbau verdankt. Von den einfachen Dingen, den historischen Fakten, den Personen, Büchern und Orten hin zu den Ideen und Begriffen, zu den Vorstellungen bis hin zur Verschwörungstheorie, die Kinderliebe könnte anerzogen sein und jemand die Sprache bewusst zerstört haben, um dem Roman seine Fähigkeit zu nehmen, Philosophie zu lehren. Der erste Teil dieser Arbeit ordnet ein, liefert die Darstellung der Aufklärer als Kinder, die in den Jahren nach 1750 den Aufstand proben. Wie die Kulturgeschichte an die Stelle der Tradition tritt, weil dem Wissen der Väter kein Glauben geschenkt wird. Der Mensch wird erfunden und macht sich die Welt. Es wird geschildert, wie Missverständnisse produktiv gemacht werden können und Widerspruch die Welt verändert.
Dass die Reaktion nicht schläft, wird im zweiten Teil behandelt. Wie der kulturgeschichtliche Mensch sich seine Welt erfindet, die sich um ihn wölbt und ihn einschließt, wird an einer Untersuchung von Henri-Joseph Du Laurens IMIRCE von 1765 gezeigt. Realisierungen des Menschen als Baum werden dargestellt, als sich das Bild des Menschen mit der Vorstellung von seinem Denken abzugleichen beginnt. Die Wahrheit lässt sich immer stärker durch Annäherung gewinnen, und die Wahrscheinlichkeit tritt der Wahrheit an die Seite, als letzte Stufe vor derselben. Dieser Teil der Arbeit handelt davon, wie Kinder sich züchten lassen, damit sie keine Aufklärung mehr nötig haben. Aber letztlich auch davon, wie die Umwelt alles macht und die Pädagogik brotlos bleibt.
Der dritte Teil beschreibt schließlich die Vorgeschichte und das Ende, den sentimentalen Untergang des aufgeklärten Projekts mit der Entstehung eines anderen Liebesbegriffs. Dieser verwandelt die Sexualität, indem er eine unauflösliche Trennlinie zwischen Sex und Liebe erfindet. Die Masturbation und die Empfängnisverhütung machen Sex unabhängig vom Nachwuchs. Eltern zeugen Kinder bewusst, haben sich mit Vorsatz für die Nachkommenschaft entschieden und sind ihr verpflichtet. Die so entstandene Liebe erfindet Gefühle, die von der Sprache nicht mehr ausgedrückt werden können. Es wird davon berichtet, wie sich das in den Sprechweisen umsetzt, wenn fortan Sprache Körper zwar abbildet, aber nicht mehr anspricht. Es wird dargestellt, wie sich sträubende Konzepte als Mittelmaß und Zweitklassigkeit aus dem Blickfeld geraten; letztlich aber wie der philosophische Roman seine erzieherische Wirkung verliert.
Fontenelle hat gesagt, Wahrheit sei jene Dummheit, auf die keine weitere mehr folgt. Nun also los, sagen wir Dummes, möglichst viel und schnell!

Fussnoten

1   La Marquise de Créquy [eigtl. Maurice Cousin Courchamps]: Souvenirs de la Marquise de Créquy, 1710 à 1802. 3e Éd. Paris: Fournier Jeune 1836, II, 148.
2   Louis-Mayeul Chaudon: Dictionnaire Anti-Philosophique, pour servir de Commentaire & de Correctif au Dictionnaire Philosophique, & aux autres Livres qui ont paru de nos jours contre le Christianisme. Nouv. éd., considérablement augmentée. Avignon: Girard, Seguin und Aubanel 1769, I, x-xi.
3   Voltaire: OEuvres complètes. Hg. Louis Moland. Paris: Garnier 1877 - 1885, XXVII, 399-400. (L’A,B,C., 17ième entretien)
4   Peter Villaume: Vermischte Abhandlungen. Berlin: Königl. Preuss. akadem. Kunst- und Buchhandlung 1793, 198.
5   Jean-Jacques Rousseau: OEuvres complètes. Paris: Gallimard (Pléiade) 1959-64, I, 1086 und Anm. (Rêveries, 9)
6   Jean-Louis Flandrin: Familles. Parenté, maison, sexualité, dans l’ancienne societé. Paris: Éditions du Seuil 1984, 152.